Der a cappella Chor Zürich wurde 1972 von Piergiuseppe Snozzi gegründet. Unter seiner Leitung spezialisierte er sich auf geistliche a cappella-Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Seine ruhig fliessenden, Raum und Zeit auflösenden Interpretationen gaben dem Chor seinen transparenten und sphärischen Klang, von dem die Neue Zürcher Zeitung am 14. Januar 2008 schreibt:

«Der Hörer kann sich in dieses Klangmeer versenken und sich ins Unendliche davontragen lassen.»

Seit seinen Anfängen verstand der Chor sich als kleines Ensemble engagierter und musikalisch versierter Sängerinnen und Sänger, die hohe Ansprüche an ein reines, homogenes Klangbild stellen. Jährlich tritt der a cappella Chor Zürich etwa 6-7 Mal auf. Die Auswahl geeigneter Klangräume ist für die Wirkung der Musik sehr wichtig. Zu den wiederkehrenden Konzertorten gehören das Zürcher Grossmünster, die Leonhardskirche Basel und die Klosterkirche Kappel am Albis. Auftritte im Ausland führten den Chor jeweils zur Pfingstzeit nach Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien.